Veganes 3 Gänge Weihnachtsmenü für Camper & Vanlifer

Veganes 3 Gänge Weihnachtsmenü für Camper & Vanlifer | Weihnachtszeit – Zeit zum Schlemmen – das bewusste Vanlust Weihnachtsmenü für Dich zum nachmachen.

Was wäre denn die Zeit vor und an Weihnachten ohne den vielen leckeren Schlemmereien, wie Plätzchen, Lebkuchen, Punsch, Glühwein und die vielen leckeren Weihnachtsmenüs?

Im heutigen Podcast wollte ich (Lene) euch davon überzeugen, dass man auch im Van eine 3 Gänge Weihnachtsmenü zubereiten kann. Die liebe Sandra hat mir Löcher in den Bauch gefragt und uns beiden lief während der Aufnahme das Wasser im Mund zusammen, als ich ihr von der Vorspeise, dem Hauptgericht und vom Nachtisch erzählt habe.

Denn es gab Feldsalat mit Orangen, Granatapfelkernen und Walnüssen zur Vorspeise. Gefolgt von einem Vilet Wellington (ein Hefeteigkranz gefüllt mit Pilzen, Lauch, Spinat und Sojahack). Der Nachtisch, ein Bratapfeldessert mit Vanillejoghurt und Spekulatius, rundete das Menü ab.

Da ich an meinem Probekochtag nicht draußen am Van kochen konnte (Regen, 1° Grad und eine Außenküche am Bus haben mich davon abgehalten), ich aber wissen wollte, was man feines in einer Campingküche zaubern kann, habe ich mir unser Equipment in die Küche geholt, den Campingtisch und Gaskocher aufgebaut und los ging es…

Wenn Du nun Lust hast das Menü oder einzelne Gerichte davon nachzukochen, findest du hier alle Angaben zu Equipment, Zutaten und eine detaillierte Anleitung. Das Rezept ist übrigens alles vegan, was auch die Schreibweise von “Vilet” erklärt. Du kannst aber die jeweiligen Zutaten einfach austauschen.

 

Vorspeise: Feldsalat mit Orangen, Granatapfelkernen und Walnüssen

Hauptgericht: Vilet Wellington

Dessert: Bratapfeldessert mit Vanillejoghurt und Spekulatiuskeksen

 

Zutaten

Vorspeise

  • Feldsalat (pro Person eine Handvoll)
  • 2 Bio Orangen
  • 1 Granatapfel
  • 3 – 4 Walnüsse
  • Apfelessig
  • Hanf- oder Walnussöl
  • Salz und Pfeffer

 

Hauptgericht

  • 375 g Mehl
  • 210 g warmes Wasser
  • 7 g Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 1 EL Öl (Sonnenblumen – oder Olivenöl)

 

  • 1 Zwiebel
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 250 g Champignons
  • 2 Knobizehen
  • 30 g getrocknete Tomaten
  • 125 g Sojahack
  • 4 TL Tomatenmark
  • 2 TL Rauchsalz
  • 1 TL Paprikapulver
  • Pfeffer
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin

 

  • 1 Pack TK Spinat (ca. 400 g)
  • 1 Zwiebel
  • Salz

 

Dessert

  • 250 g Sojajoghurt natur
  • 3 kleine Äpfel
  • 2 TL Vanillezucker
  • Spekulatiuskekse
  • Zimt + Nelkenpulver oder Chaigewürz
  • etwas Wasser

 

 

Equipment

  • Gaskocher
  • kleinen Topf für die Äpfel
  • 2 bis 4 Gläschen für das Dessert
  • Sieb
  • eine Schüssel für den Salat
  • eine Schüssel für den Hefeteig
  • eine Pfanne oder einen großen Topf für die Füllung
  • einen kleinen Topf für den Spinat
  • einen Omnia Campingbackofen*
  • ein kleines Schraubglas
  • eine Küchenwaage*
  • kleine und große Löffel
  • ein Holzlöffel zum Umrühren
  • Brettchen
  • Schneidemesser
  • Wellholz oder Flasche zum Teig ausrollen

 

Rezept Zubereitung

Und los geht’s:
Ich habe mit dem Dessert angefangen. Schlauer ist es mit dem Hefeteig zu beginnen, so hat er mehr Zeit zum Gehen.

Du brauchst einen großen Topf. Gib die Trockenhefe, das warme Wasser, Zucker, Salz und Öl in den Topf und verrühre alles gut miteinander. Lass die Flüssigkeit ein paar Minuten stehen. Nun stellst du den Topf auf die Küchenwaage und gibst das Mehl dazu. Ich verrühre erst immer alles mit einem Kochlöffel, das ist nicht so “schlonzig”. Wenn dann nichts mehr geht, darf geknetet werden. Ist der Teig zu klebrig, gib noch etwas Mehl dazu, ist er zu trocken, dann etwas warmes Wasser. Nun darf der Teig ruhen. Im Bus würde ich ihn zugedeckt vor die Standheizung stellen, nicht zu nah, sonst trocknet er aus.

Nun aber zum Dessert. Wasche die Äpfel und schneide sie in kleine Stücke. Gib sie direkt in einen kleinen Topf, etwas Chaigewürz dazu und einen Schluck Wasser. Das Ganze etwas köcheln lassen und immer wieder umrühren. In der Zwischenzeit den Sojajoghurt mit dem Vanillezucker direkt im Glas vermischt, den Deckel wieder drauf und beiseite stellen. Die Äpfel sollten nicht zu weich gekocht werden, sondern noch etwas Biss behalten. Nach dem Erhitzen den Topf raus stellen, damit die Äpfel schneller abkühlen können. Soweit erstmal die Vorbereitungen für das Dessert.

Weiter geht es mit dem Salat. Wasche und putze den Feldsalat gründlich. Feldsalat ist oft sehr sandig, also öfters waschen! Schneide die hinteren kleinen Blätter an der Wurzel ab, da diese meist welk sind. Lass den Salat im Sieb gut abtropfen und gib ihn erst kurz vor dem Essen zum Dressing, er wird sonst welk und matschig.

 

 

Das Dressing rührst du am Besten direkt in der Salatschüssel an, so sparst du Geschirr.

Eine halbe Orange benötigst du für die Deko, schneide diese in Scheiben und lege sie beiseite. Vorher bitte die Orange waschen, wenn du sie mit der Schale verwendest.

Schäle die restlichen 1 ½ Orangen und schneide sie in kleine Stücke. Ich zerdrücke ein paar Orangenstücke in der Schüssel immer etwas mit der Gabel, damit ein bisschen mehr Orangensaft im Dressing landet. Gib dann 2 EL Apfelessig, 2 EL Öl, Salz und Pfeffer zu den Orangen. Abschmecken, eventuell verfeinern und auch beiseite stellen. Nun beginnt der Kampf mit dem Granatapfel. Ich habe es noch nie geschafft einen ohne Sauerei zu öffnen, trotz Videos und Anleitungen bekomme ich es nicht hin. Wir brauchen nur eine handvoll Granatapfelkerne, die wir später auf den Salat geben. Vielleicht findet sich jemand für den restlichen Kampf mit dem Granatapfel.

 

 

Kommen wir nun zur Füllung:
Schneide eine Zwiebel in kleine Würfel und dünste sie mit etwas Öl in einem kleinen Topf an. Gib dann der Spinat dazu. Bei mittlerer Hitze kann der Spinat auftauen und die restliche Flüssigkeit verdampfen. Etwas salzen und gut ist.

Gib das Sojahack in eine kleine Schüssel und übergieße es mit heißem Wasser. Du kannst auch Wasser in einem Topf erhitzen und das Sojahack dazugeben. Das Sojahack muss nun quellen.

Schneide währenddessen eine Zwiebel in kleine Würfel, diese dürfen schon in die Pfanne. Wasche die Pilze und den Lauch. Den Lauch dafür unten am Wurzelende abschneiden und die Blätter einzeln waschen. Gut abschütteln und in Ringe schneiden. Die Pilze zügig waschen und dann in Scheiben schneiden. Nun können die Zwiebeln angedünstet werden. Wenn diese glasig sind gib den Lauch und die Pilze dazu. Schneide nun die getrockneten Tomaten in kleine Stücke und gib sie ebenfalls in die Pfanne. Alle Zutaten immer wieder in der Pfanne oder dem Topf wenden.

Das Sojahack sollte sich nun vollgesogen haben. Gieß das Wasser ab drücke das Hack vorsichtig etwas aus. Gib das Sojahack zu den restlichen Zutaten. Nun das Tomatenmark, kleingeschnittene Knobizehen und die restlichen Gewürze dazugeben und alles gut vermengen. Den Rosmarinzweig ganz dazu geben und bis zum Verarbeiten in der Füllung lassen oder hacke ihn fein und gib ihn zu der Masse.

 

 

Der Hefeteig hatte nun genug Zeit zum Gehen.
Knete ihn nochmals durch und rolle ihn dann zu einem Kreis aus. Der Kreis sollte etwa 35 cm Durchmesser haben, so dass der Teig später als Deckel über die Masse geschlagen werden kann.

Lege den ausgerollten Teig auf den Omnia und steche mittig ein Loch rein. Nun kannst du mit dem Teig die inneren Seitenwände des Omnias “auskleiden”. Jetzt kommt der Spinat als unterste Schicht auf den Teig, danach die Sojahackmasse. Nun werden die überlappenden Teigteile auf die Masse gelegt. Fertig. Omnia auf den Gaskocher stellen, Deckel drauf, 5 Minuten Vollgas, dann ca. 30 Minuten ausbacken.

Jetzt ist die optimale Zeit um etwas aufzuräumen und das Dessert vorzubereiten.

Ich habe für das Dessert 3 kleine Schraubgläser genommen und die Zutaten geschichtet. Zerkleinere den Spekulatius und gib ihn in das Glas, dann eine Schicht Apfelmasse und den Joghurt. Nochmals Äpfel, ein Klecks Joghurt darauf schichten und als Topping mit Walnusskernen und Spekulatiusbruch anschaulich dekorieren.

Den Salat kannst Du nun auf dem Teller oder einem extra Schüsselchen anrichten. Vergiss nicht die Orangenscheiben, die Granatapfelkerne und die Walnüsse auf dem Salat zu drapieren. Dressing darüber geben. Fertig.

Nun sollte das Vilet soweit sein. Schneide es vorsichtig in dickere Scheiben und richte es auf dem Teller an.

Bon Appetit!

Ich wünsche Dir viel Freude beim Zubereiten und nachkochen und vor allem einen guten Appetit. Wenn Du Fragen hast, melde dich gerne bei mir oder lasse mir ein Feedback da.

Alles Liebe, Lene

 

Wenn du noch ein paar Facts über die einzelnen Lebensmittel hören möchtest, die findest du im aktuellen Podcast, hör gern mal rein. Passend zu dem Weihnachtsmenü auch ein spannender Podcast “Klimakiller Lebensmittel“.

 

Wie schaut aus, hast du nun auch Hunger und möchtest dieses leckere Rezept nachkochen?

Was würdest du an diesem Rezept anders machen?

 

Dein Vanlüstling

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